Informationen für Eltern

Dauer und Erfolg der Behandlung hängen zum einen von den ärztlichen Maßnahmen und der biologischen Reaktion der Gewebe ab, zum anderen aber auch ganz entscheidend von der Mitarbeit des Patienten. Bei Kindern tragen auch die Eltern zum Gelingen der Behandlung bei. Helfen Sie Ihrem  Kind über die Anfangsschwierigkeiten hinweg, wenn die Geräte noch als Fremdkörper empfunden werden. Und auch nach der Eingewöhnung ist Ihr Zuspruch häufig notwendig und stärkt die Ausdauer Ihres Kindes.

Wir bitten Sie, folgende Punkte zu beachten und einzuhalten:

  1. Regelmäßiges Zähneputzen nach jeder Mahlzeit ist notwendig, um die Zähne gesund zu erhalten.
    Die festsitzenden Behandlungsgeräte sind nach jeder Mahlzeit zu reinigen. Morgens, mittags und abends muss mit Spezialbürsten geputzt werden.
    Abnehmbare Geräte beim Zähneputzen herausnehmen. Diese können mit Zahnbürste und Zahnpasta oder Spülmittel gereinigt werden.
    Vor dem zu Bett gehen sollte mit einer fluoridhaltigen Mundspülung (z.B. Meridol) gespült und einmal die Woche Elmex-Gelee oder Ähnliches eingebürstet werden. Dies härtet den Schmelz und dient der Kariesprophylaxe.

  2. Die konservierende Überwachung des Gebisses bleibt weiterhin in den Händen Ihres Hauszahnarztes, der unabhängig von der kieferorthopädischen Behandlung mindestens jedes halbe Jahr aufgesucht werden sollte.

  3. Wir bitten um Verständnis dafür, dass einige Sitzungen, die längere Zeit in Anspruch nehmen, insbesondere bei Behandlungen mittels festsitzender Apparaturen, auf den Vormittag gelegt werden müssen. Eine entsprechende Entschuldigung für die Schule erhalten Sie von uns.
    Ein pünktliches Erscheinen der Patienten macht ein pünktliches Behandeln unsererseits möglich und vermeidet längere Wartezeiten.
    Sollte ein reservierter Termin durch äußere Umstände nicht wahrgenommen werden können, bitten wir die Patienten, rechtzeitig, mindestens jedoch einen Tag vorher, ihren Termin telefonisch abzusagen. So können wir den reservierten Termin eventuell noch weiter vergeben und es entstehen keine Ausfallzeiten.
    Weiterhin sollten die regelmäßigen Termine eingehalten werden, um den Behandlungsablauf nicht zu gefährden.

  4. Die kieferorthopädischen Geräte müssen - wenn nicht ausdrücklich anders besprochen - Tag und Nacht getragen werden.
    Beim Essen, beim Zähneputzen, bei Sport-, Schwimm- und Schulstunden können die abnehmbaren Geräte herausgenommen werden. Während dieser Zeit werden die Spangen in der von uns mitgegebenen Box aufbewahrt.

  5. Im Urlaub, Schullandheim, bei Krankheiten und ähnlichen Fällen darf es keine eigenmächtigen Unterbrechungen im Tragen der Behandlungsgeräte geben. Schon ein kurzfristiges Aussetzen kann einen Rückfall zur Folge haben, der oft   die Arbeit von Wochen zunichte macht.
    Sollten während der Ferien am Urlaubsort Beschwerden auftreten, suchen Sie bitte dort den nächsten Zahnarzt für Kieferorthopädie oder einen Zahnarzt auf.

  6. Ein anfänglich nach dem Einsetzen des Gerätes auftretender Druck oder eine über kurze Zeit erhöhte Empfindlichkeit der Zähne ist unbedenklich. Verursacht das Tragen der Spange jedoch dauernde Beschwerden, oder liegt ein Schaden an dem Gerät vor, z.B. Bruch des Kunststoffes oder Drahtes, oder ist bei der festsitzenden Apparatur ein Band oder Bracket locker, dann bitten wir Sie, uns möglichst umgehend telefonisch zu benachrichtigen. Bei einem solchen Extratermin weisen Sie bitte ausdrücklich darauf hin, dass es sich um einen Reparaturtermin handelt.

  7. Alle Behandlungsunterlagen (Modelle, Röntgenaufnahmen, etc.), insbesondere auch die kieferorthopädischen Apparaturen, sind Eigentum des Behandlers. Ist aus besonderen Gründen (z.B. Umzug) ein Wechsel des Kieferorthopäden notwendig, so werden die Behandlungsunterlagen auf Anforderung dem weiterbehandelnden Facharzt zur Verfügung gestellt.

Noch eine Bitte zum Schluss:

Sollten Sie während der Behandlung Ihre Krankenkasse oder Ihren Zahnarzt wechseln, oder ändert sich Ihre Adresse, so teilen Sie uns das bitte mit.

Mit den besten Wünschen für eine gute Zusammenarbeit und einen erfolgreichen Behandlungsverlauf

<